Zur Erinnerung: Mit BFZ tritt die neue Mulligan-Regel in Kraft

Veröffentlicht in Arcana on 23. September 2015

Von Wizards of the Coast

Dieses Wochenende, beginnend mit dem Prerelease von Kampf um Zendikar, tritt eine neue Mulligan-Regel in Kraft. Die Regel wurde letzten Monat in einem Artikel von Aaron Forsythe angekündigt. Im Folgenden kannst du alles zur Regeländerung nachlesen. Also denke daran: Bei jedem Turnier ab dem Prerelease von Kampf um Zendikar gilt die neue Mulligan-Regel. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.


Vor einigen Wochen wurde die Regeländerung für Mulligans erstmals eingeführt, bei der Pro Tour Magic Ursprünge. Von vielen als „Vancouver Mulligan“ betitelt, besteht die eigentliche Änderung aus dem folgenden Zusatz: „Jeder Spieler, der weniger Karten als seine Start-Handkartenzahl behalten hat, kann Hellsicht 1 anwenden“.

Mit der Regeländerung wollen wir erreichen, dass es seltener Partien gibt, die sich gar nicht wie richtige Magic-Partien anfühlen. Spieler sollen mehr Handlungsfähigkeit erhalten, wenn sie vor der schwierigen Entscheidung stehen, eine Partie mit weniger Karten zu beginnen. Bisher waren viele Partien sehr einseitig, wenn Spieler Mulligans nehmen mussten, wobei ein Spieler bis zu seiner Niederlage oftmals kaum am Spielgeschehen teilnehmen konnte. Wir haben diese neue Regel – und mehrere andere Variationen, die Sam Stoddard in diesem Artikel im Detail beschreibt – intern über Monate getestet, bevor wir uns zum Test bei der Pro Tour entschlossen haben.

Da wir während der Pro Tour beobachten konnten, wie sich die Mulligan-Regel in der Praxis bewährt, und viel positives Feedback zur Änderung erhalten haben, ändern wir nun das offizielle ausführliche Regelwerk von Magic entsprechend mit Kampf um Zendikar. Beginnend mit dem Prerelease von Kampf um Zendikar tritt die Regeländerung daher weltweit in Kraft und wird beginnend mit den Online-Prerelease-Events auch auf Magic Online implementiert.

Fröhliche Mulligans!


Die neue Mulligan-Regel im ausführlichen Wortlaut:

103.4. Jeder Spieler zieht so viele Karten, wie seine Start-Handkartenzahl beträgt, also normalerweise sieben. (Manche Effekte können die Start-Handkartenzahl eines Spielers verändern.) Ein Spieler, der mit seiner gezogenen Hand unzufrieden ist, kann einen Mulligan nehmen. Zuerst sagt der Startspieler an, ob er einen Mulligan nehmen will oder nicht. Dann tun die anderen Spieler in Zugreihenfolge dasselbe. Nachdem jeder Spieler seine Ansage gemacht hat, nehmen alle Spieler, die dies angesagt haben, gleichzeitig einen Mulligan. Um einen Mulligan zu nehmen, mischt der Spieler seine Hand zurück ins Deck und zieht dann eine neue Hand, die eine Karte weniger enthält als zuvor. Falls ein Spieler die Karten auf seiner Hand behält, werden diese Karten zu seiner Starthand und dieser Spieler kann keine weiteren Mulligans nehmen. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis kein Spieler einen Mulligan nimmt. (Beachte: Falls die Handkartenzahl null erreicht, muss der Spieler diese Hand behalten.) Im Anschluss daran kann, beginnend mit dem Startspieler und in Zugreihenfolge, jeder Spieler, der weniger Karten als seine Start-Handkartenzahl behalten hat, Hellsicht 1 anwenden.

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