Alara im Chaos

Veröffentlicht in Feature on 25. März 2009

Von Wizards of the Coast

Die fünf Fragmente von Alara waren Jahrhunderte lang voneinander getrennte Welten, die jeweils nur über drei der Manafarben verfügten. Sie hatten sich unterschiedlich entwickelt: Bant ist ein von Ritterorden regiertes, sonnenbeschienenes Königreich; Esper wird von Zauberern und Sphingen geführt; Grixis ist eine von Untoten bevölkerte Höllenlandschaft; auf Jund beherrschen Drachen die urtümlichen Jagdgründe; und Naya bietet ein üppiges Dschungelparadies.

Aber nun sind sie wieder zu einer Welt verschmolzen, und im neuen Alara fließen endlich wieder alle fünf Farben des Mana. Rohe, ungezügelte Kraft wäscht über die ehemaligen Grenzen der Welten, bringt lange vergessene Magie in alle Gegenden und vermischt sie in nie dagewesener Weise. Und während die Grenzen zwischen den Fragmenten sich auflösen, treffen die Kulturen aufeinander und Krieg bricht aus.


Schon vor Jahren pflanzte Bolas durch seine Lakaien auf jedem Fragment die Saat der Paranoia. Auf Bant verwendete Bolas den Orden des Aufblickenden Auges, um unter den Nationen von Bant Misstrauen zu erzeugen. Auf Esper schürten die Sucher von Carmot die Ängste um die Seltenheit von Etherium. Auf Grixis stellte der Dämonendrache Malfegor Armeen aus Untoten auf. Auf Jund hetzte der Schamane Rakka Mar menschliche Clans auf, sich in wilden Jagden auf alles Lebende auf den kommenden Krieg vorzubereiten. Die unauffälligste Manipulation durch Bolas fand auf Naya statt, wo noch nicht einmal der Planeswalker Ajani, der immerhin auf dieser Welt geboren wurde, den Einfluss des Drachen bemerkte.


Während des Conflux war jedes Fragment den benachbarten Welten ausgesetzt. Jetzt, wo Alara endlich wieder vereint ist, stehen die ehemaligen Fragemente noch mehr Feinden gegenüber. Die Krieger von Bant bekämpfen die untoten Horden von Grixis zum ersten Mal. Die wilden Kämpfer von Jund suchen ebenbürtige Beute in den metallischen Städten von Esper, und die Behemoths von Naya toben durch die Landschaft. Dieses Durcheinander führt zu noch mehr Blutvergießen, und der Krieg breitet sich aus, genau wie Nicol Bolas, der uralte Drachen-Planeswalker, es die ganze Zeit geplant hatte.


Bolas selbst bereitet sich nun auf den letzten Akt seiner Intrige vor. Im Zentrum von Alara gibt es einen mythischen Sturm, bekannt als der Mahlstrom. Der Mahlstrom wird von den Wellen des reichlich vorhandenen Mana gefüttert. So wird er verstärkt und breitet sich aus, während der Krieg um ihn herum tobt. Der Mahlstrom ist der Schlüssel zum Plan, den Bolas für die Welt hat – einem Plan, der das neue Alara auslöschen kann.


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