Die Weltenfresser

Veröffentlicht in Feature on 2. März 2010

Von Wizards of the Coast

Die Weltenfresser

Jeder der drei riesigen Eldrazi hat seine eigene Nachkommenschaft an Ausgeburten. Die drei Abstammungslinien bestehen aus Eldrazidrohnen und anderen niederen Wesen, doch in jeder dieser Kreaturen steckt ein Teil ihres Übervaters. Bevor sich die Eldrazi erhoben und ihr wahres Ich zeigten, wurden sie von den Meerleuten und Kor von Zendikar als Götter-Triumvirat angebetet.

Emrakul

Illustration: Mark Tedin

In Emrakul, dem größten und furchterregendsten der Eldrazi, erkennt man nur noch sehr beiläufig Em, die Windgöttin der Meerleute. Er sorgt für stummen Schrecken, emotionale und körperliche Distanz, ruft die Kühle der Leere hervor und verstärkt die Angst vor dem Alleinsein.

Seine Nachkommen erkennt man an den fleischigen, netzartigen Körperstrukturen, die seltsam symmetrisch wirken, und an den Tentakeln, die in knotig-verkümmerten Fingern enden. Die netzartigen Strukturen, die unabhängig zu atmen scheinen und die wie schwammige, seltsame Barben aussehen, ernähren selber eine Heerschar an Milbenkreaturen, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Einige dieser Nachkommen schweben wie Emrakul über dem Boden und verwenden unbekannte Kräfte, um die Schwerkraft um sich herum zu verändern.

Kozilek

Illustration: Michael Komarck

Kozilek steckt hinter den Meervolksagen vom Gaunergott Cosi, doch in Wirklichkeit ist er eine unbarmherzig-irre Scheußlichkeit, die die Realität verändert. Er steht für Verrat, Rätsel, Lügen, Gedankenkontrolle, Umwandlung und Experimente. Die Weisen schreiben Kozilek die Verwirrung bei Panik zu, die tödlichen Rätselfallen und das Ausbeuten fremder Gedanken.

Eldrazi aus Kozileks Nachkommenschaft haben viele Augen, die aus Falten und Fugen wachsen, Zacken aus glänzendem schwarzen Gestein, die aus ihrem Körper ragen oder um ihn herum schweben, und einen tierisch-insektoiden Körperbau, der mit harten Panzern geschützt ist. Kozileks Drohnen können alleine durch ihre Anwesenheit Leben aufsaugen, zerreißen aber auch gerne mit ihren onyxartigen Klauen das Fleisch ihrer Gegner.

Ulamog

Illustration: Aleksi Briclot

Ulamog, den die Meerleute als Meeresgott Ula kannten, ist eine Monstrosität, die für Pest und andere Seuchen, die unsichtbare Verbindung zwischen Parasit und Gastgeber sowie für Überfluss steht. Er ist gleichzeitig Schöpfung und Zerstörung in einer unheiligen Harmonie.

Seine Nachkommen kann man an den zahlreichen Tentakeln ohne Saugrüsseln, an mehrfachen sich am Ellbogen gabelnden Armen und an beunruhigenden augenlosen Stirnen in unmenschlichen Gesichtern erkennen. Die gefräßigen und viehischen Eldrazi aus Ulamogs Nachkommenschaft schlingern und rutschen über den Boden, sie sind hervorragende Krankheitsüberträger und zehren sowohl an der Psyche als auch an der Lebensenergie ihrer Opfer.

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