Magic the Traveling

Veröffentlicht in Feature on 6. Juni 2016

Von Wizards of the Coast

Stell dich doch bitte kurz vor.

Hi, ich bin Ben Ashbrook. Ich wurde in Tokio geboren. Meine Mutter ist Akademikerin, mein Vater Journalist. Ich verbrachte meine Kindheit in Boston, ging im Bundesstaat New York aufs College und zog dann nach Kalifornien, wo ich heute lebe. Ich bin leidenschaftlicher Gamer und liebe alles, was mit Fantasy oder Science-Fiction und vor allem mit Magic zu tun hat.

Was machst du beruflich?

Ich arbeite als Schauspieler und Produzent in Los Angeles und bin also sowohl vor als auch hinter der Kamera tätig. Ich arbeite viel an Werbespots, und außerdem kommen dieses Jahr noch zwei meiner Filme raus: Wildflower und Out of the Wild.

Welche Sorte von Magic-Spieler bist du?

Einer von der unheimlich begeisterten Sorte. Und das schon seit1994. Ich bin felsenfest überzeugt, dass Magic das beste Spiel aller Zeiten ist.Ich werde zwar von den Pros gnadenlos in den Boden gestampft, aber meistens schlage ich mich doch ganz gut. Ich finde alles daran toll – vom größten Grand Prix bis zu den Partien mit Freunden am heimischen Küchentisch. Ich würde keine Form einer anderen vorziehen–das gehört alles zu Magic und ist alles verdammt geil.

Wie entstand „Magic: The Traveling“?

Ich will ganz ehrlich sein: Das war purer Zufall. Es gab keinen großen Plan dahinter. Ich wollte eigentlich nicht los, aber meine Freunde drängten mich eines Freitagabends, in einen wirklich hippen Club zu gehen. Ich sagte zu ihnen, wenn ich mitkäme, würde ich mitten an der Bar Magic spielen.Im Club angekommen sammelte ich die ganzen Teelichter ein und zog an einem kleinen Tisch in der Mitte meine ersten sieben Karten.Jemand machte ein Bild und so wurde @mgcthetraveling geboren.

Erzähl uns doch etwas zu diesen Fotos:

1) Salt Flats in Utah: Das war neulich auf meiner Magic-Reise quer durchs Land: Ich hielt jeden Tag in einer anderen Stadt an, um mit den Einheimischen Magic zu spielen, und entdeckte abgefahrene Spielflächen überall in den USA. Auf den Flats stand das Wasser fast zehn Zentimeter hoch, aber wegen seines hohen Natriumanteils gefror es nicht–wir standen also in 0Grad kaltem Wasser. Wir kamen nur bis Runde4, bevor wir lieber aufhörten, um Frostbeulen zu vermeiden.

2) Zion-Nationalpark: Ich habe einen Steilhang gefunden, von dem aus man das gesamte Tal überblicken konnte. Die Aussicht war unfassbar beeindruckend. Ein kleines Stück vom Paradies.

3) Strandaufnahme: Meine enge Freundin Emma, wie sie das Spiel lernt. Ich war nie der Typ dafür, einfach nur am Strand rumzuhängen und braun zu werden. Ich brauche etwas Spannenderes.

4) Bild auf dem Surfbrett: Meine Schwester und ich auf einem Surfbrett etwa 300Meter vor dem Waikiki Beach auf Hawaii. Das Wasser war an diesem Tag ungewöhnlich ruhig. Also nutzte ich die Gelegenheit für eine einzigartige Spielfläche. Erstaunlicherweise haben wir nur eine oder zwei Karten ans Meer verloren. Mahalo!

5) Aufnahme am Pool: Das ist mein Versuch in Sachen „Leisure Dive“. Googelt das mal–es gibt eine Menge cooler Bilder davon! Hier ziehe ich sieben Karten mitten im Sprung mit meinem morgendlichen Kaffee.

6) Wasserfall: Und wieder Hawaii. Magic ist ein Spiel, das sich so stark um die Natur dreht–es hat schon etwas, es an zauberhaften Orten mitten in der Natur zu spielen . . .Das verstärkt das Spielerlebnis auf eine ganz besondere Weise.

7) Hochzeit: Meine Freunde Will und Lauren haben im letzten Frühling im Botanischen Garten in Brooklyn geheiratet. Das Bild wurde buchstäblich wenige Augenblicke nach der Trauung aufgenommen. Die Partie Magic war mein Beitrag dazu. Ich schätze, ich sollte ihnen wohl irgendwann noch ein richtiges Geschenk besorgen. Ja, ich sollte besser mal anfangen, über eins nachzudenken...

8) Fischhändler: Belize. Ich habe mich mit einigen Einheimischen angefreundet und sie nahmen mich mit zum Angeln. Einer von ihnen hat als Kind tatsächlich Magic gespielt. Natürlich lieferten wir uns ein Duell. Ich habe es jedoch sofort bereut, diesen Fisch zu knutschen. War es das wert? Keine Ahnung.

9) Aufnahme im Fluss: Meine Schwester und ich spielen auf einem breiten Fluss irgendwo im Nordwesten. Wir machten gerade einen Roadtrip zu den Redwoods und haben hier einfach unterwegs angehalten. Wir fanden einen flachen, trockenen Felsen mitten in der Strömung. Also sind wir dorthin gewatet und haben gespielt.

10) Jack Sparrows: Ich war auf einer Veranstaltung auf dem Walk of Fame in Hollywood und habe diese beiden in ihrer Mittagspause getroffen. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nach einem Judge zu rufen, ist definitiv eine unkluge Entscheidung, wenn man „Piraten-Magic“ spielt.

Kannst du uns etwas über die Entstehung der Aufnahmen von „Magic: The Traveling“ erzählen? Wie reagieren die Leute, wenn du eine Aufnahme vorbereitest?

Nach den ersten beiden Fotos wurde mir klar, dass ich eine Flagge für Magic und Gamer im Allgemeinen hochhalte. Es gibt manche Gamer, die hinter verschlossenen Türen spielen, und denen das Spiel, das sie so sehr lieben, sogar ein bisschen peinlich ist. Dem möchte ich entgegenwirken. Wir haben in Magic das beste Spiel aller Zeiten, und das sollten wir auch laut von allen Dächern rufen. Wenn man seine Leidenschaft mit Stolz und Selbstvertrauen zeigt, dann ist das eine tolle Sache, die überall Anklang findet. Wenn ich Fotos an einzigartigen Orten mache und neuen Spielern das Spiel beibringe, lasse ich sie an meiner Begeisterung und Leidenschaft für das Spiel teilhaben. Sie sehen das, respektieren es und finden es letzten Endes dann auch toll.

Möchtest du noch etwas anderes loswerden?

Seit ich mit acht mein erstes Starterpack aufgemacht habe, hat Magic mein Leben mit einer ganz besonderen Form der Freude erfüllt. Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mensch, und wenn ich etwas oder jemanden liebe, dann tue ich das aus vollem Herzen. Magic: The Traveling ist eine Möglichkeit, diese Leidenschaft mit der Welt zu teilen, dem Spiel etwas zurückzugeben und ein Botschafter für etwas zu sein, was ich liebe. Ich möchte die Magic- und die Gamercommunity als Ganzes vereinen und dazu anspornen, unsere Familie noch größer werden zu lassen und die Kluft zum Mainstream weiter zu überbrücken. Ich möchte die Stigmata der Vergangenheit hinter mir lassen und die Freude, die Magic mir geschenkt hat, weiterverbreiten. Unser Aufruf zum Handeln lautet: „Find Your Battlefield”. Lasst uns da rausgehen und das tun, was wir lieben. Ich für meinen Teil werde nie damit aufhören.

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