Planes of Existence: Mirrodin

Veröffentlicht in Feature on 25. Juli 2008

Von Wizards of the Coast

Mirrodin: eine Welt, die ganz aus Metall besteht. Hier bestehen künstliche Wälder aus dornigen Kupferbäumen, großartige Strukturen aus Eisen und Rost bilden Gebirge, und die Grasbüschel auf den Ebenen sind scharfe Klingen. Fünf scheinende Sonnen werfen ihr Licht auf die Welt unter sich, eine für jede Manafarbe. Hier leben Menschen, Elfen und Goblins zusammen mit Vedalken, Leoniden und den als Nim bekannten Zombies.

Vor langer Zeit wurde der Metallplanet von Karn erschaffen, einem Silbergolem, den Urza gebaut hatte. Karn war gerade zum Planeswalker geworden und probierte seine neue Macht aus. Er bevölkerte seine Welt mit Golems, die er nach seinem eigenen Ebenbild erschaffen hatte, und erschuf zudem einen „Wärter“, der auf seine Welt aufpassen sollte, während er selbst durchs Multiversum streifte.

Doch etwas ging daneben. Unwissentlich brachte Karn eine dunkle Seuche auf seine Welt mit: phyrexianisches Öl. Im Verlauf der Jahrhunderte verbreitete sich das Öl über ganz Mirrodin und veränderte die Welt und ihre Bewohner. Der Wärter wurde labil, erlangte Empfindung und gab sich den Namen Memnarch. Mit der Zeit wurde Memnarch immer paranoider und verärgerter, da er sich von seinem Erschaffer verlassen fühlte.

Und mit Memnarchs Wahnsinn wuchs auch seine Macht. Indem er arkane Gerätschaften, sogenannte Seelenfallen, verwendete, entführte Memnarch zahllose lebende Wesen von anderen Welten und brachte sie nach Mirrodin. Sein Ziel war, ein Wesen mit einem Planeswalkerfunken zu finden, diesen für sich zu beanspruchen und Mirrodin zu verlassen, um seinen Erschaffer zu finden.

Die Elfin Glissa Sonnensucher war die erste, die auf Mirrodin mit dem Planeswalkerfunken geboren wurde. Glissa entdeckte das Geheimnis ihrer Welt: das sie innen hohl war und das der sagenumwobene Tyrann wirklich existierte und im Inneren der Welt lebte. Mit ihrer eigenen List und Macht sowie der Hilfe ihrer Freunde konnte Glissa Memnarch besiegen. Die Seelenfallen konnten zerstört werden, und sofort verschwand die erste Generation der Mirraner und kehrte zu den Welten zurück, aus denen sie geraubt worden waren.

Die verbleibenden Mirraner mussten sich mit dem Verschwinden ihrer ältesten Vorfahren abfinden. Nur wenige ahnten, was in ihrer Welt geschehen war – sie wussten nur, dass ihre Großeltern, Stammesältesten und Häuptlinge verschwunden waren. Als Glissa und ihr Goblin-Freund Slobad an die Oberfläche zurückkehrten, wurden sie von Horden panischer Goblins angefallen. Slobad fiel, und Glissa zog sich in das Innere der Welt zurück, wo die winzigen Konstrukte, die dort immer noch herumrannten, sich um sie kümmerten und ihr einen langen Schlaf in Sicherheit ermöglichten ...

In der Zwischenzeit ging das Leben auf der Oberfläche weiter, und die Mirraner bemühten sich, ihr Leben wieder in die Normalität zurückzuführen. Doch im Inneren der Welt setzte die phyrexianische Seuche, die Karn vor so langer Zeit auf seine Welt gebracht hatte, unbemerkt ihre Arbeit fort. Das Öl breitete sich weiter aus, und alles änderte sich, als das Mycosinth den Manakern erreichte, der immer noch aus der Mitte von Mirrodin heraus schien.

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