Dies & Das: Hauptset 2021

Veröffentlicht in Making Magic on 29. Juni 2020

Von Mark Rosewater

Working in R&D since '95, Mark became Magic head designer in '03. His hobbies: spending time with family, writing about Magic in all mediums, and creating short bios.

Es ist wieder Zeit für meine Postsack-Kolumne zum Hauptset 2021. Wie bei jedem Set habe ich mal wieder Twitter bemüht, damit ich so viele Fragen wie möglich beantworten kann.

Dies ist mein dazugehöriger Tweet:

Wie immer versuche ich, so viele Fragen wie möglich zu beantworten, aber es gibt ein paar Gründe, aus denen eure Frage vielleicht nicht dabei ist:

  • Ich habe eine festgelegte Obergrenze an Wörtern für einen Artikel, was bedeutet, dass ich auch nur eine bestimmte Anzahl an Fragen beantworten kann.
  • Jemand anders hat vielleicht dieselbe Frage gestellt. Üblicherweise bekommt der Erste, der fragt, auch die Antwort.
  • Zu einigen Fragen kenne ich die Antwort vielleicht nicht oder fühle mich nicht ausreichend qualifiziert, um sie euch zu geben.

Es gibt Themen, auf die ich aus allen möglichen Gründen nicht eingehen darf, einschließlich Vorschauen auf zukünftige Sets.

Und damit kommen wir auch schon zu den Fragen:

F: Was führte zu der Entscheidung, das Set um das Leben und die Geschichte Teferis herum zu bauen? Er ist eine meiner Lieblingsfiguren, und Jamuraa ist mein liebster Teil von Dominaria, also bin ich neugierig. :)

@gaydelemeydele

Dies sind die Kriterien, nach denen ein Planeswalker das Gesicht eines Hauptsets wird:

Es muss sich um eine Figur handeln, bei der wir das Gefühl haben, dass sie einen guten Einstieg ins Spiel ermöglicht. Beim Hauptset konzentrieren wir uns etwas stärker auf neue Spieler. Das bedeutet, dass wir uns besonders bemühen und somit darauf achten, dass das Gesicht des Sets ein Planeswalker ist, von dem wir wollen, dass neue Spieler ihn als Einführung ins Spiel etwas besser kennenlernen.

Es muss sich um eine beliebte Figur handeln. Wir wollen zudem schon erfahrene Spieler dazu animieren, sich das Hauptset zu kaufen, also hilft es, es von einer Figur repräsentieren zu lassen, die die Spieler kennen und mögen. (Und ja, ich weiß, dass Teferi und einige seiner Karten bisweilen für Frustration gesorgt haben, aber in Umfragen schlägt er sich gut. Und da wir immer sehr weit vorausplanen, stand Teferi schon fest, bevor Krieg der Funken veröffentlicht wurde.)

Es muss sich um eine Figur handeln, die als einfarbige Karte dargestellt werden kann. In Hauptsets gibt es immer einen Zyklus einfarbiger Planeswalker-Karten, denn wir wollen, dass die einzelnen Farben entsprechend anschaulich verkörpert werden. Das Gesicht des Sets gehört zu diesen Zyklus. Die Frage, nach der sich entscheidet, ob ein Planeswalker einfarbig sein kann, ist, ob sein Kern ein- oder zweifarbig ist. Teferis sekundäre Farbe ist beispielsweise Weiß, aber im Grunde ist er – weil Zeitmagie eng mit Blau verflochten ist – eine blaue Figur. Im Gegensatz dazu ist Saheeli beispielsweise sehr blau-rot. Ihre Identität ist stärker an die Kombination aus den Farben gebunden als an eine einzelne Farbe.

Idealerweise handelt es sich um eine Figur, die noch nicht das Gesicht eines Hauptsets war. Wir möchten, dass sich jedes Hauptset anders anfühlt, und dabei hilft es natürlich, es von einem Planeswalker repräsentieren zu lassen, der das noch nicht getan hat. Und ja, Chandra hat diese Regel gebrochen. Ich schreibe das einfach dem Umstand zu, dass Chandra sich sowieso nie an Regeln hält.

Mit all dem im Sinn erstellten wir eine kurze Liste und entschieden uns letztlich für Teferi. Aufgrund seiner langen Geschichte wussten wir zudem, dass uns jede Menge legendärer Figuren einfallen würden, die wir mit ihm verknüpfen konnten. (Mehr dazu weiter unten.)

F: Warum nur Teferi dieses Mal?

@hvnlyevan

Einer der Fallstricke, wenn man ein Sammelkartenspiel macht, ist, dass man etwas einmal macht und Spieler dann glauben, dass es etwas einläutet. Die drei Chandras im Hauptset 2020 waren nicht als Auftakt zu einem neuen Ansatz an die Planeswalker, die ein Hauptset repräsentieren, gedacht. Es war einfach eine witzige Idee, die das Team für das Hauptset 2020 da hatte. Das ist der gleiche Grund, aus dem nicht jedes Hauptset einen doppelseitigen Planeswalker hat, obwohl es im Hauptset 2019 einen doppelseitigen Bolas gab. Ich glaube nicht, dass es jemals den Plan gab, im Hauptset 2021 drei Teferis unterzubringen.

F: Wie kam es zu den tollen Neuauflagen? :)

@BenEv12

Ich glaube, das war etwas, was Aaron Forsythe während des Visionsdesigns ins Set eingebaut hat. Aaron hatte erkannt, dass Hauptsets es am einfachsten haben, Neuauflagen zu integrieren, denn immerhin müssen sie dort nicht zu einer bestimmten Welt passen. Er hatte auch erkannt, dass das letzte Set eines Jahres (aus Rotationsperspektive) sich am stärksten beim Machtniveau austoben konnte, denn es verbringt ja die kürzeste Zeit im Standard.

F: Kommt Instabilität aufgrund des Flairs zurück oder weil es für Spieler im modernen Design weniger verwirrend ist?

@Achivementdude

Ich werde jetzt einen Satz sagen, von dem ich wette, dass nur wenige mit ihm gerechnet haben. Wir experimentieren damit, Instabilität sommergrün zu machen. Was? Lasst mich erklären. Wird experimentieren damit, Dinge instabil werden zu lassen, sommergrün zu machen. Noch mal ... was? Das will ich euch gern erklären.

SandbankkrokodilShimmerTeferi's Isle

Instabilität tauchte zuerst in Trugbilder auf. Es handelte sich um eine Fähigkeit, die auf bleibende Karten angewendet wurde und die dafür sorgte, dass diese jede zweite Runde verschwanden. Eine Kreatur mit Instabilität konnte also entsprechend zu Beginn einer Runde auftauchen oder verschwinden. Instabilität unterschiedet sich von Flimmern (also eine Kreatur ins Exil schicken und zurückholen) dadurch, dass alle Marken und Auren (Ausrüstung gab es damals noch nicht) auf der Kreatur verbleiben, während sie verschwunden ist. Instabilität unterband zudem Effekte, die beim Ins-Spiel-Kommen bzw. beim Verlassen dies Spiels ausgelöst werden. Im Grunde ist es eine Nachteilsmechanik, durch die wir Karten billiger machen konnten. Als wir jedoch begannen, mit der Mechanik herumzuspielen, geschah etwas Spannendes: wir erkannten, dass sie eine völlig andere Funktion erhalten könnte.

Frenetic EfreetMist DragonSapphire Charm

Instabilität konnte ebenso gut als Schlüsselwortaktion dienen. So könnte man Dinge instabil werden lassen, was bedeutet, sie würden bis zum Beginn des nächsten Zuges ihres Besitzers verschwunden bleiben. Das könnte zum Beispiel offensiv eingesetzt werden, um Kreaturen zeitweilig außer Gefecht zu setzen, und defensiv, um eigene Kreaturen zu retten. Dinge mittels Instabilität verschwinden zu lassen, würde sich langfristig als die interessantere Anwendungsmöglichkeit von Instabilität erweisen.

Trugbilder kam und ging, und die R&D dachte nicht sonderlich viel über Instabilität nach (na ja, außer dass sie mich zu Flimmern inspirierte). Jahre später jedoch versuchte Mark Gottlieb, der damals Regelmanager war, die Karte Oubliette innerhalb der Regeln zum Funktionieren zu bringen.

Oubliette

Oubliette schickte Kreaturen ins Exil, ließ sie jedoch ihre Marken und Auren behalten. So funktionierte das Exil gemäß den Regeln allerdings nicht. Wird eine Karte ins Exil geschickt, so verliert sie Marken und Auren. Nach jeder Menge Problemlösungsansätzen kam Gottlieb dem Problem auf die Spur. Oubliette könnte die Kreatur einfach instabil werden lassen. Die Regeln zu Instabilität erlaubten genau das, was die Karte brauchte, und Instabilität war bereits ein Teil des Regelwerks. Et voila!

Zwar löste das das unmittelbare Problem, aber so richtig zufrieden war Gottlieb noch nicht. Er erkannte, dass die bestehenden Regeln für Instabilität noch nicht sonderlich intuitiv waren. Pseudo-Exil, das nicht wirklich wie Exil funktionierte, war irgendwie ein bisschen schräg. Was, wenn die instabile Kreatur das Spiel nicht wirklich verlassen würde? Was, wenn sie einfach nur so behandelt würde, als hätte sie das Spiel verlassen, ohne das tatsächlich tun zu müssen? Das würde erklären, warum Dinge nicht von ihr abfallen und warum Effekte beim Ins-Spiel-Kommen und beim Verlassen das Spiels nicht ausgelöst würden. Die Formulierung war ziemlich deutlich und die Fähigkeit wurde so sehr viel intuitiver. Gottlieb erarbeitete, wie Instabilität genau funktionierte, um sie intuitiver zu gestalten.

Teferis Schutzbann

Jahre später erschien die Karte Teferis Schutzbann in Commander (2017 Edition). Dies war das erste Mal, dass die neue Version von Instabilität auf einer Karte auftauchte.

Teferi, Herr über die Zeit

Ein paar Jahre später: Wir beginnen mit der Arbeit am Hauptset 2021. Teferi ist das Gesicht des Sets, also soll er natürlich auch eine coole Karte bekommen. Eine seiner Fähigkeiten schickt eine gegnerische Kreatur bis zum Ende des Zuges ins Exil. Teferis Magie beruht auf Zeitmanipulation, und diese Fähigkeit repräsentiert, dass er eine Kreatur durch die Zeit reisen lässt. Weitestgehend funktionierte das auch, löste aber Effekte beim Ins-Spiel-Kommen und beim Verlassen des Spiels aus – und das schwächte die Fähigkeit dadurch, dass sie sich auf bestimmte Arten von Kreaturen nicht sinnvoll anwenden ließ. Außerdem zerstörte es Auren und entledigte die Kreatur ihrer Ausrüstung – und das war nicht, worum es bei dieser Karte gehen sollte. Das Team dachte also über Instabilität nach, was der Karte zudem noch ordentlich Flair bescheren würde. Das würde beide Probleme lösen.

Zuerst dachte das Team, dass sie die Fähigkeit nicht zurückbringen könnten, war sie doch kein immergrünes oder sommergrünes Schlüsselwort, denn immerhin bringen wir in Hauptsets keine alten Mechaniken zurück. Es wurde jedoch der Einwand erhoben, dass die neue Funktionalität sich im modernen Design als nützlich erweisen könnte, konnte sie doch etwas, mit dem Flimmern nicht ganz mithalten konnte. Vielleicht könnte sie zu einem sommergrünen Effekt werden. Wie aber gelangt man zu solch einer Entscheidung? Na ja, wir könnten das im Hauptset 2021 ausprobieren und sehen, wie die Spieler reagierten.

Das also ist – in aller Kürze – der Grund, weshalb Instabilität (oder genauer, das Verschwinden durch Instabilität) zurück ist.

F: Welches ist deine persönliche Lieblingskarte aus dem Set?

@ItsSamObbard

Entfesselung der FeuermachtDer Schmelzofen von Rath

Vor vielen Jahren entwarf ich die Karte Der Schmelzofen von Rath (das war noch zu Sturmwind-Zeiten, dem ersten Set, das ich entworfen habe). Bei ihrem Design war ich so begeistert, weil ich dachte, dass die Idee, allen Schaden zu verdoppeln, so heftig war, wie eineMagic-Karte nur sein konnte. Jetzt wird mir klar, dass meine Pläne nicht ehrgeizig genug gewesen waren. Hm, vielleicht verdreifachen?

F: Was hat die Katzen und Hunde dazu gebracht, ihre Zwistigkeiten beiseite zu legen und sich zu verbünden? (@thebombisme1234)

Ich hab gehört, sie fielen eines Tages zusammen vom Himmel und das Gespräch kam irgendwie darauf.

F: Gab es einen bestimmten Grund dafür, dass Kaervek seine rote Magie verloren hat? Er ist eine meiner Lieblingskarten aus der vorherigen Veröffentlichung, und ich hatte gehofft, ihn in Rakdos-Farben wiederzusehen.

@InfamousFridge

Er gehörte zu einem Zyklus einfarbiger legendärer Kreaturen, die thematisch mit Teferi verbunden waren. (Dieser Zyklus besteht aus Mangara, Barrin, Kaervek, Subira und Jolrael.) Seine Basis ist schwarz, also fanden wir es in Ordnung, ihn als monoschwarze Karte herauszubringen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Figur nicht nach wie vor schwarz-rot ist.

F: Warum nur so wenige legendäre Kreaturen?

@Sheentaku

Schauen wir uns an, wie viele legendäre Kreaturen es in vergangenen Hauptsets gab.

  • Alpha bis Magic 2014: 0
  • Magic 2015: 6
  • Magic Ursprünge: 10 (fünf davon waren Karten, die sich in Planeswalker verwandeln)
  • Hauptset 2019: 10
  • Hauptset 2020: 12
  • Hauptset 2021: 10

Na gut, das sind zwei weniger als letztes Jahr, aber damit gehört das Set immer noch zu den drei Sets mit den meisten legendären Kreaturen in einem Hauptset, also würde ich nicht sagen, es sind „so wenige“. Außerdem beinhaltet es einen Zyklus seltener Verzauberungen, wobei diese natürlich keine Kommandeure sein können.

F: Wie entwickelt ihr Garruks Fähigkeiten als auf Kreaturen konzentrierten Planeswalker und lasst ihn sich dennoch von Vivian abheben?

@NoCHillDC

Eine der Herausforderungen dabei, kontinuierlich neue Planeswalker zu erstellen besteht darin, sicherzustellen, dass diese nicht allzu sehr in den mechanischen Designraum eines bereits existierenden Planeswalkers eindringen. Vivian and Garruk veranschaulichen dieses Problem sehr deutlich. Wie aber gehen wir das an? Zunächst sind Kreaturen ein ziemlich weites Feld, besonders in Grün, also ist der Raum, in dem wir uns austoben können, größer als die meisten anderen Designräume. Mit anderen Worten: Grün kommt sehr gut mit zwei Planeswalkern zurecht, die sich um Kreaturen drehen. Vivian mit ihrem Tierbogen versucht oftmals genau das richtige Tier für eine Aufgabe zu finden. Deshalb impulsiert (also schaut sich eine bestimmte Anzahl Karten auf der Bibliothek an) sie oftmals nach Kreaturen. Deshalb kann sie beispielsweise auch mithilfe ihrer Planeswalker-Karte aus Ikoria Spielsteine anpassen, indem sie eine von drei Schlüsselwortmarken einsetzt. Garruk hingegen erzeugt große, stumpfe Bestien, die alles zermalmen, was ihnen in den Weg kommt. Mit anderen Worten: Vivian wendet Subtilität an während Garruk nicht einmal weiß, was das Wort bedeutet. Das ist nicht viel, sorgt aber dafür, dass sich jeder Planeswalker ein klein wenig anders anfühlt.

F: Ich mag Bravour, bin aber etwas überrascht, es hier zu sehen. Warum habt ihr euch entschieden, es hier einzusetzen; und gibt es Pläne, einen immergrünen Ersatz dafür zu finden?

@SedronF

Als Bravour seinen immergrünen Status verlor, haben wir es nicht vollständig verworfen, sondern es sommergrün gemacht – was bedeutet, dass Sets, die es verwenden können, zur Verfügung steht. Und dazu gehören Hauptsets.

F: Hi Mark. Du hast inKrieg der Funken gerade erst zwei neue weiße Planeswalker eingeführt, und Elspeth ist nun der Unterwelt entflohen. In Weiß gibt es außerdem noch Ajani. Warum also hast du einen neuen Planeswalker erschaffen anstatt einen der bereits existierenden zu verwenden?

@Gavken

Wir haben sie alle in Erwägung gezogen, aber wir hatten bereits einen neuen Planeswalker entworfen, und es fühlte sich richtig an, ihn hier vorzustellen. Es ist oftmals nicht ganz einfach, neue Planeswalker, die noch nicht Teil der Geschichte sind, in Nicht-Hauptsets einzubinden. Wir haben nach wie vor viel Freude an Elspeth, Teyo und dem Wanderer, und werden andere Räume für sie finden.

F: Ist Polymorph jetzt nur noch eine Sache für Rot, oder werden Blau und Rot es sich je nach Bedarf teilen?

@ccantman

Die Trennlinie verläuft hier: Wenn man eine Kreatur in eine andere Kreatur verwandelt und nicht weiß, welche es werden wird, dann ist das jetzt Rot. Wenn man weiß, in was man die Kreatur verwandelt, dann ist das Blau. Die Fähigkeit von Polymorph (nach der Karte Polymorph aus Trugbilder benannt) macht meist nur ersteres, das ist also jetzt eine rote Fähigkeit.

F: Wo ist die seltene Hydra?

@white_dye

Ich kann nur vermuten, was da passiert ist. Seltene und sagenhaft seltene Karten in Grün sind oftmals sehr überlaufen (das ist R&D-Sprech für „wir haben mehr Karten als wir Platz haben“), also haben sie die Hydra nicht ganz so häufig gemacht.

F: Wir haben Dreifach-Mana und jetzt Dreifach-Schaden gesehen. Werden noch andere Dinge verdreifacht? Kartenziehen zum Beispiel?

@kombo_karl

Sicher, wenn wir damit irgendwas anstellen können.

F: Wird das Millen praktikabler, indem es zu einer immergrünen Fähigkeit gemacht wird?

@NylundBradley

Das Millen ist im Grunde schon immergrün, denn wir verwenden es ohnehin in fast jedem Set. Alles, was wir getan haben, war, ihm eine Schlüsselwortaktion zu verleihen (ihm also einen Namen zu geben). Gehen wir jedoch nach der Geschichte, dann sieht es so aus, dass wenn etwas einen Namen hat, es auch häufiger auftauchen wird.

F: Wie kam es zu der Entscheidung, dass es in diesem Set keine wiederkehrende Mechanik gibt?

@thepidude314

Seit die Hauptsets mit dem Hauptset 2019 zurückgekehrt sind, haben wir die übliche Praxis, eine Schlüsselwort zurückzubringen, beendet. Allerdings haben es sowohl Bravour als auch Instabilität ins Set geschafft.

F: Ich weiß die Mischung an Kreaturen (ich bin ein leidenschaftlicher Eichhörnchen-Spieler) zu schätzen, aber wird der Wandel hin zu mehr und mehr putzigen Tierchen und generischen Bestien bestehen bleiben? Oder wird es eine Rückbesinnung auf mythische Kreaturentypen wie Zombies, Goblins, Engel und so weiter geben?

@Rhythm2716

Das Pendel schlägt aus, aber den Scheitelpunkt bilden noch immer die herkömmlichen Fantasy-Kreaturen. Die posserlichen Hunde und Katzen im Hauptset 2021 sind kein Zeichen dafür, dass uns in Zukunft nicht wieder jede Menge Zombies und Goblins begegnen werden.

F: Habt ihr nach Theros in Erwägung gezogen, weiße Kreaturen mit Stärke 4 häufig zu machen? Wir haben bislang noch keine gesehen, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

@CarnageAsada08

Wir haben die Einschränkung, dass Weiß keine häufigen Kreaturen mit Stärke 4 haben darf, aufgehoben. Das bedeutet nicht, dass sie in jedem Set vorkommen werden – nur, dass das nicht länger außer Frage steht. (Für diejenigen, die es nicht wissen: Bis vor Kurzem gab es eine interne Regel in der R&D, dass es in Weiß keine häufige Kreatur mit einer Stärke von 4 geben durfte.)

F: Zwar haben wir in M21 tolle einfarbige Karten als legendäre Kreaturen gesehen, aber keine davon ist besonders reizvoll als Kommandeur. Warum haben keine der einfarbigen Kommandeure bereits bestehende Designs erhalten: freie Rekursion (Muldrotha, Meren), freies Wirken (Jodah, Golos), freies Ziehen, usw?

@Magical__Hacker

Da legendäre Kreaturen in Commander eine solch zentrale Rolle spielen, herrscht, so glaube ich, ein Missverständnis, dass alle legendären Kreaturen speziell für Commander entwickelt werden. Es gibt jedoch viele Spieler, die Commander nicht spielen, aber dennoch Freude an legendären Kreaturen haben – und wir müssen auch für diese Karten entwickeln.

Der Vorhang fällt

Und damit ist unsere Zeit für heute auch schon wieder um. Ich hoffe, euch haben die Fragen und Antworten gefallen. Danke an alle, die mir Fragen zugeschickt haben, und bitte verzeiht, wenn ich eure nicht beantworten konnte. Wie immer freue ich mich über jede Rückmeldung zur Kolumne oder zum Hauptset 2021. Ihr könnt mir wie immer eine E-Mail schreiben oder mich über eines meiner Social-Media-Profile (Twitter, Tumblr, Instagram, and TikTok) kontaktieren.

Schaut auch nächste Woche wieder vorbei, denn dann rede ich über die Zukunft von Magic.

Bis dahin, möget ihr viel Freude am Hauptset 2021 haben und noch weitere Antworten finden.

Latest Making Magic Articles

MAKING MAGIC

25. Juli 2020

Set-Booster by, Mark Rosewater

Heute spreche ich über etwas, das es mit Zendikars Erneuerung zum ersten Mal geben wird – eine brandneue Art von Booster. Falls es aus der Überschrift noch nicht ersichtlich war, es geht ...

Learn More

MAKING MAGIC

15. Juni 2020

Aber halt, da ist noch mehr! by, Mark Rosewater

Letzte Woche begann ich, über das Design für das Hauptset 2021 zu sprechen – aber es sind noch längst nicht alle Geschichten erzählt. Heute möchte ich mich also dem Rest des Sets zuwenden...

Learn More

Artikel

Artikel

Making Magic Archive

Du willst mehr? Tauche ein in die Archive und lies tausende Artikel über Magic von deinen Lieblingsautoren.

See All