Pro Tour–Berlin Runde 9 – Tomoharu Saito vs. Sebastian Thaler

Posted in Event Coverage on November 1, 2008

By Tobias Henke

Sebastian Thaler

Zur Abwechslung handelt es sich hier um ein Elfen-Mirror. Beide Spieler stehen 7-1 mit (fast) monogrünen Versionen des Decks.

Beide beginnen mit einem Elfen im ersten Zug—Nettle Sentinel für Saito, Llanowar Elves für Thaler—und im zweiten Zug findet sich auf jeder Seite ein Wirewood Hivemaster ein. In seinem dritten Zug spielt Saito Heritage Druid, Summoner's Pact für Nettle Sentinel und Nettle Sentinel und hat dann genug Mana, Elfen und Insekten-Spielsteine, um mit Chord of Calling auf die Suche nach Predator Dragon zu gehen, alles zu opfern und zu gewinnen.

Tomoharu Saito 1 - 0 Sebastian Thaler

Llanowar Elves für Thaler, Birchlore Rangers für Saito, dann Thaler: Nettle Sentinel, Birchlore Rangers und Wirewood Symbiote. Saitos zweiter Zug sieht mit nur zwei Heritage Druid da schon deutlich weniger beeindruckend aus.

Und so ist es auch wirklich Thaler, der im driten Zug in die Kombo geht. Anfangs droht er zwar ein paar Mal wahlweise über fehlendes Mana oder fehlende Karten zu stolpern, aber Wirewood Symbiote (in Zusammenarbeit mit Elvish Visionary) löst beide Probleme.

Tomoharu Saito 1 - 1 Sebastian Thaler

Obwohl jeder der beiden in dieser Partie insgesamt erst fünf Spielzüge absolviert hat, zeigt die Uhr (auf der Pro Tour dauert die Runde 60 Minuten) bereits nur noch 20...

Fürs dritte Spiel hält Saito eine Hand mit vier Wäldern, Llanowar Elves, Wirewood Hivemaster und Glimpse of Nature. Das spielt Thaler direkt in die Hände, denn er beginnt mit Overgrown Tomb und Thoughtseize. Ohne den Wirewood Hivemaster muss Saito sowohl seinen zweiten als auch dritten Zug ungenutzt abgeben, während Thaler allmählich mit Essence Warden, Birchlore Rangers, Wirewood Symbiote und Elvish Visionary dazu übergeht, sich auf die Kombo vorzubereiten.

In seinem vierten Zug legt Saito sein viertes Land und hat genug vom Warten: Er spielt zwei Glimpse of Nature, dann Llanowar Elves... und gibt den Zug an Thaler zurück. Aber der kann wieder nur zweimal seinen Elvish Visionary ausspielen (einmal am Ende von Saitos Zug via Wirewood Symbiote zurückgebracht, einmal im eigenen), ein paar Karten ziehen, aber nichts Weltbewegendes.

Tomoharu Saito

Saito hingegen spielt am Ende der Runde Chord of Calling. Und zwar auf Goblin Sharpshooter! Er enttappt und fängt an damit, Thalers Kreaturen zu dezimieren, natürlich beginnend mit Wirewood Symbiote. Sobald der Sharpshooter aber den ersten Elfen anzielt, reagiert Thaler mit Chord of Calling—er will sich Wirewood Symbiote suchen... Saito jedoch reagiert wiederum darauf mit einem eigenen zweiten Chord of Calling für seinen eigenen Wirewood Symbiote, welcher den Sharpshooter enttappt.

Just in diesem Moment ist die Rundenzeit vorüber. Zwar ist Thalers Deck vom Goblin völlig kaltgestellt, aber auch Saito kontrolliert bisweilen bloß eine Bauernarmee kampfunerfahrener 1/1er statt einer schlagkräftigen Armee. In den zwei Extra-Zügen, die ihm bleiben, wird er Thaler unmöglich auf null bringen. Es sei denn... tatsächlich hat der Japaner noch ein As im Ärmel: Blasting Station, was auf sich gestellt nicht viel bringt, aber zusammen mit einem Wirewood Hivemaster die Sache noch einmal spannend werden lässt.

Letztlich fehlen aber genau zwei Schadenspunkte und das Spiel und Match endet unentschieden:

Tomoharu Saito 1 - 1 Sebastian Thaler

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