Sideboard-Pläne

Posted in Level One on February 9, 2016

By Reid Duke

Over the span of the last nineteen years, since he was five years old, Reid has been a player, a deck builder, a collector, and a lover of the Magic world. Today, he’s a full-time professional Magic player and writer.

In Level One erklärt Reid Duke Magics Grundlagen. Diese Kolumne wurde im letzten Jahr auf Englisch veröffentlicht und wird jetzt für euch übersetzt. Viel Spaß beim Lesen!


Geht immer mit einem Plan in die Partie. Ihr werdet bei Magic größere Erfolge erzielen, wenn ihr einen Ablaufplan im Hinterkopf habt, wie ihr den Sieg erringen, die Strategie eures Gegners durchkreuzen und das optimale Sideboard dafür anlegen wollt – und genau Letzteres soll heute unser Thema sein. Ganz zum Schluss präsentiere ich euch noch eine Handvoll neuer Sideboard-Karten, die in Drachen von Tarkir auftauchen.

Falls ihr eine kleine Gedächtnisstütze zum Thema Sideboarding braucht, findet ihr sie unter dem Titel „Das Sideboard.“

Wozu ein fester Plan?

Das Thema Sideboard-Pläne ist ehrlich gesagt ein eher kontroverses. Viele meiner Kollegen raten von festen Sideboard-Plänen ab und machen sich stattdessen für Improvisationsfähigkeit und Flexibilität stark. Meiner bescheidenen Meinung nach schadet dieser letzte Tipp jedoch mehr, als dass er nutzt.

Es ist nie gut, die eigenen Optionen zu beschneiden, und ja, es wird sehr wohl Momente geben, in denen ihr von eurem ursprünglichen Sideboard-Plan abweichen solltet. Das Erstellen eines Sideboard-Plans bleibt allerdings eine schöne Methode, um eure Absichten beim Deckbau und eure Entscheidungen im Spiel näher zusammenzuführen und dafür zu sorgen, dass sie einander möglichst optimal ergänzen. Eure Entscheidungen für oder gegen bestimmte Karten beruhen dann auf dem, was ihr beim Sideboarden vorhabt, und was ihr beim Sideboarden vorhabt, passt zu euren Entscheidungen für oder gegen bestimmte Karten.

Anders ausgedrückt: Wenn man einen Sideboard-Plan hat, sieht man das große Ganze, anstatt sich nacheinander und separat auf jede Frage einzeln zu konzentrieren.

Macht man sich über seine Sideboard-Pläne im Voraus zu wenig Gedanken, unterläuft einem leicht einmal ein Fehler. Nehmen wir an, ihr spielt ein schwarzes Deck und beschließt, drei Exemplare von Pharikas Heilmittel und drei Exemplare von Gallenfäule ins Sideboard zu tun, weil diese Karten gut gegen rote Aggrodecks sind. In Runde 2 des Turniers müsst ihr gegen ein rotes Aggrodeck zu eurem Sideboard greifen und erkennt, dass euer Deck einfach zu viele Entfernungszauber hat. Jetzt müsst ihr entweder einige eurer Heilmittel respektive Fäulen außen vor lassen oder auf einige eurer Hauptdeckkarten verzichten, die für diese Paarung eigentlich ganz gut waren! Diese Zwickmühle hätte man leicht vermeiden können!

Was auch passieren könnte und sogar noch schlimmer wäre, ist, dass ihr euren Fehler beim Deckbau noch dramatischer macht, indem ihr auf dem Turnier beim Sideboarden patzt. Vielleicht trefft ihr gegen das rote Aggrodeck die offensichtliche Entscheidung, ein paar eurer Aus den Knochen lesen sowie eurer teureren Karten zugunsten von Pharikas Heilmitteln und Gallenfäulen auszuwechseln. Damit gebt ihr allerdings genau die Stärke im Late-Game auf, die der eigentliche große Pluspunkt eures Decks gewesen ist. Ihr tötet den ersten Ansturm von Kreaturen eures Gegners, nur um dann in eine Manaflut hineinzugeraten und die Partie zu verlieren, sobald sie sich etwas hinzieht. Ihr habt eine Partie verloren, die ihr ansonsten gewonnen hättet, weil ihr euch einfach nicht genug Gedanken über euer Sideboard gemacht habt!

Wie viele Karten wechselt man ein bzw. aus?

Das Beispiel oben führt euch das größte Risiko vor Augen, das mit einer mangelnden Vorplanung des Sideboards verbunden ist. Es ist die Gefahr, dass ihr mehr Karten auswechseln wollt, als ihr einwechseln könnt.

Es ist für jede Paarung sinnvoll, euer Hauptdeck durchzugehen und die Zahl der Karten zu ermitteln, auf die ihr verzichten könntet und mit denen ihr unzufrieden seid. So erhaltet ihr einen sehr guten Eindruck davon, wie viele Sideboard-Karten ihr für diese Paarung haben solltet. Kehren wir zu dem Beispiel mit dem schwarzen Deck zurück, das gegen ein rotes antritt: Hier geht ihr durch euer Hauptdeck und beschließt eventuell, dass ihr es euch leisten könnt, auf eine teure Karte sowie auf zwei Exemplare von Aus den Knochen lesen zu verzichten (womit ihr immer noch zwei Exemplare habt, um eure Stärke im Late-Game nicht zu verlieren). Jetzt wisst ihr, dass drei billige Entfernungszauber eine ideale Anzahl für euer Sideboard sind.

Als Nächstes geht ihr euer Deck durch und zählt die Entfernungszauber, die ihr auswechseln wollt, wenn ihr gegen ein Kontrolldeck antretet, das in Sachen Kreaturen eher etwas schwach auf der Brust ist. Ihr werdet sechs Entfernungszauber rausnehmen wollen (womit ihr noch drei Exemplare von Des Helden Untergang habt, um Planeswalker zu erledigen und als Rückversicherung gegen eine überraschende Kreatur aus dem Sideboard des Gegners zu dienen). Jetzt wisst ihr, dass ihr sechs Sideboard-Karten finden müsst, die keine Entfernungszauber sind, damit ihr gegen ein Kontrolldeck keinen unnötigen Ballast durch die Gegend schleppt.

Wenn ihr diese Vorplanungen vor dem Turnier durchführt, bekommt ihr ein besser abgestimmtes Deck und macht beim Sideboarden weniger Fehler.

Denkt beim Sideboarden an die Paarung und nicht an die Karte

Ihr geht bei eurem wöchentlichen Turnier vor Ort mit einem weißen Deck ins Rennen. Eine Partie gegen ein rotes Deck zieht sich lange hin. Euer Gegner wirkt eine Belagerung des Außenpostens und wählt Khane für den Effekt. Runde um Runde geht vorbei, und obwohl ihr doch so sehr von eurem Deck überzeugt wart, macht ihr gegen den Kartenvorteil in einer langen Partie, den euer Gegner dank der Belagerung des Außenpostens gewinnt, einfach keine Schnitte.

In der folgenden Woche habt ihr gewisse Vorbereitungen getroffen. Ihr macht in eurem Sideboard Platz für vier Auslöschungen, um zu verhindern, dass ihr wiederholt gegen die Belagerung des Außenpostens verliert. In der Finalrunde sitzt ihr demselben Gegner wie letzte Woche gegenüber, der auch dasselbe rote Deck spielt. Und? Wie ist es?

Wollt ihr jetzt wirklich diese vier Auslöschungen einwechseln?

Die Auslöschung mag die perfekte Antwort auf Belagerung des Außenpostens sein: Sie ist billig, effizient und verlässlich. Die Auslöschung ist aber leider keine gute Karte gegen das monorote Deck eures Gegners. Er hat abgesehen von Belagerung des Außenpostens keine Verzauberungen, und ihr wisst nicht einmal, wie oft genau er diese eine hat! Vielleicht hat er nur eine oder zwei davon. Darüber hinaus ist sein Deck ziemlich schnell, und ihr braucht jedes Fitzelchen an Verteidigung für die Frühphase der Partie, die ihr kriegen könnt. Wenn ihr schon bei eurer ersten Hand tote Karten zieht, kostet euch das wahrscheinlich die Partie.

Unter Umständen wollt ihr überhaupt keine Auslöschung einwechseln – und schon gar nicht gleich vier Exemplare!

Auch dieses Dilemma hätte sich vermeiden lassen, wenn ihr das Gesamtbild im Auge behalten hättet.

Wenn ihr eurem Sideboard Karten hinzufügt, solltet ihr das nicht mit bestimmten Karten, sondern mit bestimmten Paarungen im Hinterkopf tun. Vielleicht ist die Auslöschung ja doch eine gute Karte gegen dieses eine monorote Deck, aber nur dann, wenn folgende Logik gilt: „In Ermangelung einer Belagerung des Außenpostens beim Gegner ist diese Paarung sehr günstig für mich, weshalb es sich lohnt, eine sehr eng zugeschnittene Antwortkarte ins Sideboard zu tun, da sie eine der Hauptmöglichkeiten verhindert, wie ich die Partie verlieren könnte.“ Eine derart spezifische und durchdachte Analyse einer Paarung ist toll, und sie könnte euch dazu bringen, eben doch mit einem oder mehreren Exemplaren von Auslöschung in eurem Sideboard zu spielen. Allerdings ist es wichtig, dass man dies aus den richtigen Gründen tut und die Konsequenzen seiner Entscheidungen versteht.

Wann man flexibel sein muss

Wie ich bereits erwähnte, gibt es viele Spieler, die sich gegen festgelegte Sideboard-Pläne aussprechen. Auch wenn ich glaube, dass sie da insgesamt betrachtet einer Fehleinschätzung aufsitzen, enthält ihr Argument ein Körnchen Wahrheit und man kann auf jeden Fall etwas Wertvolles draus lernen.

Ich empfehle das Erstellen fester Sideboard-Pläne, und zwar entweder im Kopf oder auf Papier. (Man darf auf einem Turnier zwischen den Partien auf schriftliche Notizen zurückgreifen.) Das hilft euch dabei, die besten Kartenentscheidungen für euer Deck zu treffen, und ihr habt immer etwas Verlässliches zur Hand, worauf ihr zurückfallen könnt.

Wenn ihr euch damit wohlfühlt, solltet ihr allerdings stets bereit sein, von eurem ursprünglichen Plan fürs Sideboarden abzuweichen, falls es die Situation erfordert. Turnier-Magic erfordert rasches Denken und eine hohe Anpassungsfähigkeit. Denkt man zu starr und formelhaft, kann das die eigenen Chancen schmälern.

Ist das Deck eures Gegners ungewöhnlich?

Je nachdem, wie viel Aufwand ihr bei euren Vorbereitungen betreiben wollt, werdet ihr wahrscheinlich Sideboard-Pläne für die vier, fünf oder gar zehn häufigsten Archetypen erstellen wollen, denen ihr euch wahrscheinlich gegenübersehen werdet. Ihr werdet keinen Plan für die ungefähr fünfzig Varianten dieser beliebten Decks haben, die gerade irgendwo dort draußen herumschwirren. Ihr werdet auch keinen Plan für die Neuschöpfungen haben, die eure Gegner von daheim mitbringen. Es ist schlichtweg unmöglich, sich auf die Abermillionen an verschiedenen Kartenkombinationen vorzubereiten, die auf einem Turnier auftauchen können.

Mit anderen Worten: Ihr werdet Sideboard-Pläne für die häufigsten Versionen der häufigsten Decks haben, aber ihr werdet unausweichlich irgendwann dazu gezwungen sein, auf kleinere Varianten dieser Decks zu reagieren. Ihr habt euren Sideboard-Plan gegen ein traditionelles monorotes Deck, aber was, wenn euer Gegner ein bisschen Weiß in Form von An Felsen gekettet eingestreut hat? Ändert das etwas an der Zahl eurer Entfernungszauber gegen Verzauberungen? Ändert das etwas am Wert eurer großen Kreaturen wie etwa dem Laubwald-Koloss?

Ist die Sideboard-Strategie eures Gegners ungewöhnlich?

Ihr solltet euer Sideboard zwischen den Partien 2 und 3 immer noch einmal genau prüfen. Kehren wir zu einem früheren Beispiel zurück, aber diesmal aus der umgekehrten Perspektive. Ihr spielt Monorot, und im Normalfall ist Belagerung des Außenpostens eure beste Karte gegen Monoweiß. Der Gegner, dem ihr gerade gegenübersitzt, ist allerdings etwas Besonderes. In der letzten Partie passierte Folgendes: Ihr habt in Runde Vier Belagerung des Außenpostens gewirkt und sie wurde von einer Auslöschung kassiert. Ihr habt in Runde Fünf Belagerung des Außenpostens gewirkt und sie wurde von einer Auslöschung kassiert. Ihr habt in Runde Sechs Belagerung des Außenpostens gewirkt und sie wurde von einer Auslöschung kassiert! Ihr braucht womöglich einen neuen Plan!

Nun, ihr habt nur drei Verzauberungen in eurem kompletten Deck und euer Gegner hat seine Bereitschaft unter Beweis gestellt, drei oder mehr Entfernungszauber aus seinem Sideboard einzuwechseln, die speziell gegen Verzauberungen wirken. Was, wenn ihr dieser aussichtslosen Schlacht aus dem Weg geht, anstatt sie zu schlagen? Ihr könnt eure drei Exemplare von Belagerung des Außenpostens auswechseln und eurem Gegner damit ein paar tote Karten bescheren. Vielleicht besteht eure beste Chance auf einen Sieg gegen diesen Gegner darin, auf die altmodische Art und Weise zu gewinnen.

Hat euer Gegner eine ungewöhnliche Spielweise?

Setzt euer Gegner Karten anders ein, als ihr es gewohnt seid, und wirkt sich dies auf den Wert eurer Karten bei dieser Paarung aus?

Manche Magic-Spieler sind extrem aggressiv, während andere recht konservativ sind. Vielleicht spielt ihr gerade ein Kontrolldeck mit Ende der Feindseligkeiten, aber euer Gegner hat schon gezeigt, dass er sehr vorsichtig vorgehen und nie eine zweite Kreatur ins Spiel bringen wird. Gegen diesen Gegner könnte ein einfacher Spotremoval wie Mörderischer Schnitt besser sein als Ende der Feindseligkeiten.

Falls euer Widersacher umgekehrt sehr aggressiv ist und ihr euch darauf verlassen könnt, dass er immer bei erstbester Gelegenheit seinen mächtigsten Zauber spielt, könnten sich Erlaubniszauber als sehr effektiv erweisen. Falls euer Gegner auf Biegen und Brechen in Runde Fünf seinen Sturmhauchdrachen spielt, dann wisst ihr auch genau, wann ihr das Mana für euer Exemplar von Verächtlicher Hieb frei haben müsst.

An diesem Punkt kommen wir nun zu einigen Techniken, die eher für Fortgeschrittene sind. Falls sie euer derzeitiges Spielgeschick übersteigen sollten, geht das schon in Ordnung. Seht sie einfach als etwas an, worauf ihr in Zukunft noch hinarbeiten könnt.

Kopf- und Ratespielchen

Ihr könnt auch auf Gelegenheiten achten, eure Gegner auszutricksen oder sie im Ungewissen über eure Absichten zu lassen. Manchmal kann es sich sehr lohnen, einfach nur unberechenbar zu bleiben. Lasst Euer Ende der Feindseligkeiten für Partie 2 drin und wechselt es dann für Partie 3 aus. Auf diese Art setzt euer Gegner womöglich auf eine konservative Spielweise und hält manche seiner Kreaturen zurück. Die reine Androhung der Karte hat dann schon einen Wert für euch, ohne dass sie tatsächlich einen Platz in eurem Deck belegt!

Farb-Hasskarten

Wir haben im Standard schon einige Farb-Hasskarten.

Diese Karten sind toll in dem, was sie tun, und durch den Schwerpunkt des Tarkir-Blocks auf mehrfarbige Karten sind sie sogar noch besser. Ja, ihr könnt mit Blick des Ketzers eine Elspeth, Auserwählte der Sonne ins Exil schicken, aber das gilt auch für ein Belagerungsnashorn, eine Vormacht der Jeskai oder einen Zurgo Helmbrecher!

Die Überschneidungsbereiche der mehrfarbigen Karten steigern den Wert dieser Farb-Hasskarten drastisch. Ich glaube, dass die heutigen Preview-Karten in der Praxis noch viel besser abschneiden als auf dem Papier. (Und sie sehen auf dem Papier schon richtig gut aus!)

Wucht der Rechtschaffenheit ist ein Spontanzauber, was ihn zu einer besonders guten Antwort auf die Kreaturen mit Eile macht, die bei Rot so beliebt sind.

Ich finde, es besteht eine gewisse Tendenz, so etwas wie „Du erhältst 2 Lebenspunkte dazu“ einfach nur als kleinen Bonus zu betrachten, der an den Effekt einer Karte angehängt ist. In Wahrheit ist es aber viel, viel mehr. Bei Spielen wie Magic entscheiden die Feinheiten über Sieg oder Niederlage, und es sind genau diese kleinen Vorteile, die sich aufaddieren, um letztlich über den Ausgang einer Partie zu bestimmen. Ohne die 2 Lebenspunkte wäre Wucht der Rechtschaffenheit nur eine mittelmäßige Karte, aber mit ihnen ist sie richtig fantastisch!

Das Gleiche gilt für die Selbstverletzung und die 2 Lebenspunkte, die der Gegner durch sie verliert.

Im Standard herrscht kein Mangel an guten schwarzen Entfernungszaubern, aber sehr wohl an guten schwarzen Entfernungszaubern, die weniger als drei Mana kosten. Da das gefährlichste Kleinvieh im Standard grün und weiß ist, wird die Selbstverletzung ein wichtiges Werkzeug fürs Sideboard, wenn nicht gar fürs Hauptdeck werden! Man denke nur an den Hüter des Ersten Baumes, den Rakshasa-Todbringer, den Sucher des Weges, die Seelenfeuer-Großmeisterin, die Wald-Karyatide und viele mehr!

Was ich an der Selbstverletzung am spannendsten finde, ist ihre Fähigkeit, auf einen monströsen Vliesmähnen-Löwen zu antworten – eine Karte, die langsamen Decks mit vielen Entfernungszaubern echte Albträume bereitet.

Mit Eis ummanteln mag nicht so aufsehenerregend sein wie die anderen beiden Karten, aber dahingehend etwas Besonders, dass Blau nur über sehr wenige effektive Removal-Optionen verfügt. In einem Deck, das keinen Zugriff auf schwarze Entfernungszauber hat, dürfte Mit Eis ummanteln ziemlich wichtig werden.

Noch dazu bietet diese Karte eine Möglichkeit, eine Kreatur aufzuhalten, ohne sie auf den Friedhof zu schicken – was gegen solche Nervtöter wie den Aschewolkenphoenix und den Flammenpfad-Phoenix unbezahlbar ist.

Zu guter Letzt haben wir noch die Dominanzdemonstration, die Grün eine Option eröffnet, schwarz-blaue Kontrolldecks zu vermöbeln. Am häufigsten werdet ihr sie dazu verwenden, eure Kreaturen vor Entfernungszaubern zu retten, aber der echte Wert dieser Karte liegt in ihrer Flexibilität.

Als Deck mit tonnenweise Kreaturen und kaum Möglichkeiten, bleibende Karten zu vernichten, ist Grüne Hingabe sehr schwach gegen Ashiok der Albtraumweber. Mit der Dominanzdemonstration erhält das Deck eine Karte, die ganz allgemein nützlich ist und auch noch nötigenfalls Ashiok zerstört!

Zu den anderen großartigen Zielen für die Dominanzdemonstration zählen die Peitsche des Erebos und Kiora, die brandende Welle.

Und was die rote Version dieses Zyklus anbelangt? Die wird diese Woche an anderer Stelle präsentiert. Ihr dürft gespannt sein ...

Worüber wir noch nicht gesprochen haben, ist die Stärke dieser Farb-Hasskarten im Limited. Ohne mehr über Drachen von Tarkir zu wissen, kann ich zwar nichts Definitives sagen, aber ich gehe davon aus, dass sie im Boosterdraft früh gezogen werden und unter Umständen sogar oft im Hauptdeck landen!

Zieht sie im Boosterdraft und überlegt euch, ob ihr sie im Constructed nicht in euer Sideboard tun wollt. Der Schlüssel liegt wie immer darin, sich ordentlich Gedanken zu machen und seine Optionen schon im Vorfeld gründlich durchzugehen. Es ist immer besser, stets das Gesamtbild im Auge zu behalten, anstatt sich irgendwie durch eine Entscheidung nach der anderen durchwursteln zu wollen.

Selbstverletzung | Bild von Mathias Kollros

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