Planes of Existence: Zendikar

Veröffentlicht in Feature on 10. September 2009

Von Wizards of the Coast

Falls Planeswalker Motten wären, dann wäre Zendikar ein grelles, betäubendes Licht.

Ganz Zendikar ist voller Gefahren. Es wirkt fast so, als wolle die Welt ihre eigenen Bewohner töten, ob durch Monster, natürliche Gefahren oder Fallen für Unvorsichtige. Alles auf dieser Welt ist riskant, unvorhersehbar oder einfach nur tödlich. Es scheint, als ob die Welt ihre einzigartigen Schätze beschützen will, sowohl die greifbaren als auch die hochgeschätzen und äußerst flüchtigen: das Mana.

Wie auf den anderen Welten fließt in den Landstrichen Zendikars Mana, mit dessen Hilfe Magier ihre Zaubersprüche wirken können. Doch Zendikar hat ein „urtümliches“ Mana. Dieses zauberspruchähnliche Mana scheint denjenigen, die es verwenden können, fast lebendig zu sein. Das hat dazu geführt, dass Zendikar eine dynamische Welt ist, in der es vor intensiven magischen Effekten überall knistert. Manchmal schießen Geysire aus elementarem Wasser aus den Ozeanen und bilden schwebende Inseln; die Bergspitzen hüpfen auf und ab und zerquetschen alle, die sich so weit nach oben getraut haben; Wälder verändern die Schwerkraft in ihrem Gebiet und ihre Wachstumsmuster.

Für Planeswalker ist dieses einzigartige Mana unwiderstehlich. Die meisten Bewohner Zendikars halten Planeswalker für dickschädlige, machtbesessene Leute, die ihr Leben für einen schwer fassbaren, unverlässlichen Schatz aufs Spiel setzen.

Riesige geheimnisvolle Polyeder sind auf der ganzen Welt verstreut. Sie sind die Überreste einer seltsamen Zivilisation aus alten Zeiten, die in der Lage war, heute unvorstellbare arkane Kräfte zu bündeln – mächtig genug, um die Schwerkraft auszusetzen, das Land in Aufruhr zu versetzen und das Leben dort so zu verändern, dass es den eigenen Zwecken diente. Doch vor langer Zeit brach diese Zivilisation aus Gründen, die heute nur noch wenigen bekannt sind, zusammen. Jetzt sind die zerfallenen Überreste über ganz Zendikar verteilt – manche noch im Boden vergraben, andere durchbrechen die Erdoberfläche, und einige schweben am Himmel. Diese Ruinen und Artefakte strahlen immer noch Macht aus, doch die meisten Einwohner der Welt wissen, dass man sie lieber nicht stören sollte.

Das einzigartige Mana auf Zendikar, die Polyeder und die wilde Ökologie der Welt sorgen andauernd für brachiale und unberechenbare Veränderungen in der Landschaft. Das Land selbst scheint lebendig zu sein, und seine Oberfläche samt Botanik krümmt sich manchmal wie vor Schmerzen, was zu tektonischem Chaos, extremen Wetter und plötzlichen Zerstörungen führt. Diese Unbeständigkeit wird „die Turbulenz“ genannt.

Für diejenigen, die auf Zendikar geboren wurden, ist die Turbulenz ein ganz normales Naturphänomen und Teil des Alltags. Doch für Planeswalker ist es eindeutig, dass diese Unbeständigkeit der Grund dafür ist, dass Zendikar gefährlich und wild bleibt, sich keine größeren Städte, kein freier Handel und keine anderen Anzeichen einer gut entwickelten Zivilisation bilden. Zendikar ist ungezähmt... und vielleicht auch unzähmbar.

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