Wie baut man ... ein Midrangedeck

Veröffentlicht in How to Build on 8. März 2017

Von Meghan Wolff

Meghan is one half of the Good Luck High Five podcast and an adjunct professor at Tolarian Community College. She loves Limited, likes Modern, and dips her toes into each Standard season. She's decidedly blue and is the #1 hater of Siege Rhino in the Multiverse.

Manche Spieler wissen gleich beim ersten Mal, wenn sie ihren Gegner mit einem Boros-Amulett töten oder bis zum Wirken einer Offenbarung der Sphinx überleben, dass sie durch und durch Aggro- bzw. Kontrollspieler sind. Eine Kreatur für ein Mana zu spielen oder einen Zauber zu neutralisieren, ist für sie so natürlich wie das Atmen und so bequem wie ihr Lieblingspullover.

Wo aber steht ihr, wenn Aggro links und Kontrolle rechts von euch liegt?

Dann seid ihr hier, genau in der Mitte beim Midrange.

Midrange hat bei jeder Pro Tour die Finger im Spiel, auf jedem Friday Night Magic, in jedem Format von Legacy bis Standard. Decknamen wie „Jund“ und „The Rock“ und die Deckbautheorien, die ihnen zugrunde liegen, überdauern ganze Formate und Saisons. Sie bestehen manchmal ganz wortwörtlich weiter und sind ein wichtiger Bestandteil unseres gemeinsamen Magic-Vokabulars.

Midrangedecks sind zeitlos, denn es wird immer Decks geben, die irgendwo in der Mitte liegen – nicht wirklich aggressiv, nicht wirklich kontrollierend, nicht auf eine Kombo aus. Dadurch sind sie schwer einzugrenzen. An welchem Punkt hört ein Deck auf, aggressiv zu sein, und wird zu einem Midrangedeck? Wann hört es auf, ein Midrangedeck zu sein, und wird zu einem Kontrolldeck?

Vielleicht ist die charakteristischste Eigenschaft der Midrangedecks ihre Flexibilität. Sie nehmen die entgegengesetzte Rolle zu dem ein, was das gegnerische Deck tut, indem sie Kontrolle gegen Aggro spielen und gegen Kontrolldecks aggressiv werden.

Midrangedecks spielen eine ganze Reihe von Abwerfen-Zaubern zum Stören der gegnerischen Strategie, verschiedene Entfernungszauber als Gegenmittel gegen lästige bleibende Karten und zahlreiche Kreaturen, die für einen Kartenvorteil, mehr Zähigkeit und/oder einen raschen Sieg sorgen. Zudem sind sie die Decks, die sich in den letzten Jahren überall – vom FNM bis hin zu den Grands Prix und den Pro Tours – regelmäßig gut schlagen.

Midrangedecks können zwar auf der gesamten Farbpalette angesiedelt sein, doch es gibt ein paar Farben, die sich besonders für diese Strategie eignen und zu denen sich Midrangedecks häufig hingezogen fühlen.

„The Rock“ war ein grün-schwarzes Extended-Deck, das ursprünglich durch Sol Malka berühmt wurde, und es ist eines der bekanntesten Midrangedecks in Magic überhaupt. Die Schlüsselkarten von Malkas Deck waren der Irre Einsiedler und der Phyrexianische Seuchenherr. Das Deck beschleunigte auf diese Bedrohungen mit Karten wie Paradiesvögel und Llanowarelfen zu, fand die Karten, die es brauchte, mithilfe des Blutsaugenden Lehrmeisters und warf dank Zwang und Schneller Verwesung Sand ins Getriebe der gegnerischen Strategie.

Im Allgemeinen störte das Deck die gegnerischen Pläne, erzeugte einen Kartenvorteil und schlug mit effektiven Kreaturen zu. Das Grundkonzept von „The Rock“ lebt noch heute in Modern- und Standarddecks weiter, auch wenn die verwendeten Karten natürlich andere sind. Die vielseitige Herangehensweise von „The Rock“ an eine Partie ist der Schlüssel zu allen Midrangestrategien. Allerdings sind die Farbpaarungen in den letzten Jahren deutlich flexibler geworden. Im Modern halten sich die bekanntesten Midrangedecks noch immer an Schwarz-Grün, aber für Deckbauer im Standard ist keine Farbkombination ausgeschlossen.

Das liegt daran, dass Midrangedecks – mehr noch als Aggro- oder Kontrolldecks – durch die Karten charakterisiert werden, die ihnen im jeweiligen Format gerade zur Verfügung stehen. Wo es in jeder Saison einige feste Bestandteile von Aggro- und Kontrolldecks gibt – die klassischen Gegenzauber für drei Mana etwa, Kreaturen für zwei Mana und Direktschadenszauber –, spielen Midrangedecks mit einer Gruppe von Karten, die sich von Set zu Set stark voneinander unterscheiden können. Da Midrangedecks im Grunde versuchen, sowohl auf Aggro- als auch auf Kontrolldecks zu antworten, sind sie hinsichtlich ihrer Form und ihrer Struktur sehr wandelbar, auch wenn ihre Herangehensweise an bestimmte Paarungen die gleiche bleibt.

Beim Standard im ursprünglichen Innistrad formten Karten wie der Stoßzahn-Thrag und das Leuchtfeuer der Verdammten diesen Decktyp. Der Stoßzahn-Thrag sorgte sowohl für Lebenspunkte, um aggressive Decks auszumanövrieren, als auch für eine hartnäckige Bedrohung, mit der er Kontrolldecks unter Druck setzen konnte. Das Leuchtfeuer der Verdammten war einfach eine vielseitig einsetzbare Bedrohung, die die Kreaturen des Gegners vom Feld fegte oder direkt ins Gesicht von Kontrollspielern sprang, die glaubten, sich stabilisiert zu haben.

Owen Turtenwalds Jund

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Während der Standardsaison von Innistrad und Rückkehr nach Ravnica hatte ich noch nicht lange gespielt, und diese Junddecks machten starken Eindruck auf mich und meine damals noch mangelnde Erfahrung. Sie waren wie verwirrend elegante Vorschlaghammer, die genau wussten, was sie gegen aggressive oder kontrollierende Decks unternehmen mussten, und die Mittel und Wege fanden, beide zu zerschmettern.

Mit der Ankunft von Theros kam die Gedankenergreifung, eine wichtige Karte, um gegnerische Strategien auseinanderzunehmen, und der Vliesmähnen-Löwe, der in der Frühphase der Partie gut gegen Aggrodecks war und den Kontrolldecks später nur recht schwierig loswurden.

Khane von Tarkir brachte das Belagerungsnashorn, eine Nemesis für alle Formen von Decks. Wie der Stoßzahn-Thrag konnte das Belagerungsnashorn den Sieg für aggressive Decks in unerreichbare Ferne rücken, während es Kontrolldecks mit seinen effizienten Werten unter Druck setzte und gleichzeitig für ein bisschen Reichweite im Lategame sorgte.

Im Spätjahr 2015 und auf der Pro Tour zu Kampf um Zendikar erstarkten dann die vierfarbigen Midrangedecks, von denen „Dunkle Jeskai“ das wohl hervorstechendste war. Die Wühlen-Mechanik half diesen Decks dabei, mächtige Zauber wie Tasigur, der goldene Giftzahn und Mörderischer Schnitt zu wirken, während Jace, Wunderkind von Vryn Midrangedecks nach Blau verlagerte, wo sie zu Beginn der Partie durch Wühlen angetrieben wurden und später dann einen Kartenvorteil erlangten.

Kürzlich haben sich eine Menge Deckbauer für ihre Midrangedecks Grün, Weiß und Blau zugewandt. Die Truppensammlung kann sowohl ein Board gegen aggressivere Decks stabilisieren als auch das Schlachtfeld als Spontanzauber gegen Kontrolldecks wiederaufstocken. Kreaturen wie der Selbstlose Geist und der Erzengel Avacyn schützen den Rest eurer Streitkräfte, während solche wie die Unermüdliche Spurensucherin und der Anwerber der Dämmerwache ohne die Hilfe von Blau oder Schwarz für einen Kartenvorteil sorgen.

Luis Scott-Vargas‘ Bant-Truppensammlung

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Mit diesem kurzen Geschichtsabriss über Midrange im Hinterkopf: Wie gehen wir nun vor, wenn wir ein solches Deck im aktuellen Standardformat bauen wollen?

Mit dem gewissen Etwas, das ich gerne ESP nennen möchte ... Moment, das ist schon vergeben.

Nennen wir es EvSePrü, das ist ... besser.

Nun, die Nomenklatur mal beiseite gelassen sind diese drei Schritte ein allgemeiner Leitfaden zum Bau eines Midrangedecks in jeder Standardsaison. Unterwegs schauen wir uns noch eine Handvoll aktueller Karten aus dem Standard an, die den Angriffsplan – oder auch Nichtangriffsplan – eines Midrangedecks unterstützen können.

Evaluiert die Bedrohungen

Das Evaluieren der Bedrohungen bedeutet, sich anzuschauen, welche Kreaturen der Gegner wahrscheinlich spielen wird, und abzuschätzen, welche Strategien sich in eurem Metagame durchsetzen werden. Ein Midrangedeck wird nicht funktionieren, ohne dass ihr einen Plan für alles Mögliche in der Hinterhand habt – angefangen bei einem Vorbildlichen Werkzeugmacher bis hin zu einem Strömenden Mechakoloss, der einen Anflug von Genialität aufblitzen lässt.

Werft einen Blick auf die Decks, die aktuell die Turniere dominieren und teilt sie nach ihrer Strategie ein: Aggro, Kontrolle, Midrange oder Kombo. Bevorzugt das Metagame eine davon stärker als eine andere?

Falls Aggro ständig ganz oben steht, solltet ihr euer Deck in Richtung Stabilisierung, Boardkontrolle und Lebenspunktegewinn ausrichten.

Ist Kontrolle auf dem Vormarsch, solltet ihr eure Bemühungen mehr auf effiziente, mächtige Kreaturen lenken, die jede Menge Schaden austeilen oder euch helfen, Zorn-Effekte zu überleben. Ihr werdet euch sehr wahrscheinlich auch stärker auf Abwerfenzauber verlassen, sofern diese verfügbar sind, ebenso wie auf euer eigenes Arsenal an gezielten Gegenzaubern, da es entscheidend ist, dem Kontrolldeck zur richtigen Zeit seine Antwort abspenstig zu machen.

Doch das Evaluieren endet damit noch nicht. Sobald ihr mit den erfolgreichen Decks vertraut seid, müsst ihr euch näher damit befassen, wie genau sie ihre Strategie umsetzen. Analysiert die Decklisten und stellt eine Menge Fragen.

Zum Beispiel: Haben die Aggrodecks Direktschadenszauber, die sie auf euch richten können? Wie plant der Kontrollspieler, sich zu stabilisieren? Wie entledigen sich ihre Zorneffekte Kreaturen? Lassen sie sie dahinsiechen oder ist der Zorn schadensbasiert wie etwa beim Groll der Götter?

Selektiert eure Antworten

Als Nächstes legt ihr eure Antworten fest. Was baucht ihr basierend auf den im ersten Schritt evaluierten Bedrohungen, um gegen Aggro zu gewinnen? Oder gegen Kontrolle? Gegen andere Midrangedecks? Hier zahlt sich die ganze Recherche aus, die ihr gerade betrieben habt. Ihr wisst, was eure Gegner vorhaben. Wie also schlagt ihr sie zurück?

Stellt ihr beispielsweise fest, dass diese Aggrodecks eine große Anzahl an Brandzaubern haben, die mitten ins Gesicht gehen, neigt ihr vielleicht eher dazu, einen Lebenspunktegewinn einzubauen – völlig egal, wie klein –, um sicherzugehen, dass die viele Zeit, die ihr für den Aufbau eurer Boardposition gebraucht habt, nicht durch einen Blitzeinschlag in eure letzten drei Lebenspunkte komplett umsonst war.

Die Wahl der Entfernungszauber eines Kontrollspielers wird zudem eure Wahl an Bedrohungen beeinflussen. Der Erzengel Avacyn kann Kreaturen nicht vor einem Siechen bewahren, aber er kann einen Groll der Götter abwenden. Zu wissen, wie Kontrolldecks vorhaben, eure Kreaturen zu vernichten, hat also Einfluss darauf, wie ihr euer Deck aufbaut. Eine Unermüdliche Spurensucherin, der nichts entgegensetzt wird, kann sowohl ein Siechen als auch einen Groll überleben – und falls nicht, sorgt sie zumindest noch für einen Kartenvorteil, mit dem ihr euren Gegner sogar dann noch unter Druck setzen könnt, wenn er das Board leer gefegt hat.

Bei diesem Schritt geht es weniger um euren konkreten Angriffsplan und mehr um den eleganten Vorschlaghammer, den ich oben erwähnte. Ihr solltet euch die Ressourcen ansehen, die euch zur Verfügung stehen, und herausfinden, welche Karten mehr als eine Funktion übernehmen können. Der Fürsprecher des Waldes ist ein gutes Beispiel: Er kann durch eine relativ hohe Widerstandskraft früh blocken und später mehr Schaden austeilen, während er auch noch eure zäheren Kreaturenländer stärkt. In der letzten Saison war der Vliesmähnen-Löwe eine charakteristische Midrangekarte, die in der Lage war, früh ein Board zu stabilisieren oder lange auf dem Schlachtfeld zu bleiben.

Unter den Nichtkreaturzaubern ist Kampf auf der Brücke ein neuer Entfernungszauber aus Äther-Rebellion, den Midrangedecks im Auge behalten sollten. Er kann gegen Aggrodecks früh kleine Kreaturen loswerden und währenddessen für Lebenspunkte sorgen. Weiterhin kann er sich um einige der großen Finisher – wie etwa den Strömenden Mechakoloss – in Kontrolldecks kümmern.

Falls ihr einer Menge gegnerischer Planeswalker gegenübersteht, solltet ihr Entfernungszauber aussuchen, die mit diesen fertigwerden, oder einen Plan haben, wie ihr sie mit Kreaturen loswerden oder durch Abwerfenzauber unschädlich machen könnt.

Abwerfenzauber sind, sofern sie denn verfügbar sind, der Tod eines jeden Präzisionsdecks. In einem kontroll- oder kombolastigen Metagame sind sie ebenfalls von großer Bedeutung, wenn auch weniger effizient gegen Aggro.

Im aktuellen Standard gibt es hierzu einige interessante Optionen. Da wäre die Strenge Überprüfung für ein Mana, doch sie trifft nur Kreaturen, wodurch sie eher schlecht gegen Kontrolldecks mit wenigen Kreaturen funktioniert. Gedanken zerpflücken ist mit drei Mana etwas teurer, als es uns normalerweise lieb ist, aber wenn euer Midrangedeck so aussieht, als könne es zuverlässig Delirium aktivieren, ist das eine solide Möglichkeit, ein Deck zu stören, das nur eine kleine Zahl an Möglichkeiten hat, eine Partie zu gewinnen. Die Gedankenübertretung liegt genau zwischen den beiden anderen und eignet sich perfekt dafür, frühe Bedrohungen loszuwerden, die eigene Boardposition zu schützen und Finisher und Komboteile zu entfernen.

Prügelt auf den Gegner ein

Midrangedecks müssen das Spiel festzurren, bevor aggressive Gegner diese letzten paar Schadenspunkte durchbringen und bevor Kontrolldecks sich stabilisieren und die Partie übernehmen. Ihr habt Bedrohungen evaluiert und die Mittel selektiert, um sie auszumanövrieren, aber euer Deck braucht noch eine Form und einen eigenen Plan.

Midrange ist wie ein Deckbau-Büfett, bei dem fast alles für euer Deck infrage kommt.

Wir haben noch nicht über Planeswalker gesprochen, und ich glaube, sie passen sehr gut in diesen Schritt des Bauprozesses.

Gideon, Verbündeter von Zendikar ist eine Karte, die den Standard geprägt hat, seit sie in diesem Format aufgetaucht ist, und eine Menge Midrangedecks aus dem vergangenen Jahr sind um diese Karte herum aufgebaut. Gideon kann so lange wie nötig Blocker erzeugen, und sobald es an der Zeit ist, auf den Gegner einzuprügeln, ist er eine der zuverlässigsten Kreaturen überhaupt. Er beendet Partien brutal schnell und gibt Kontrollspielern wenig Zeit, sich zu stabilisieren.

Zwar ist Nissa, Macht des Lebens nicht ganz so brutal wie Gideon, dafür aber flexibler. Anders als Gideon bleibt die riesige Kreatur, die sie erzeugt, auch im Zug des Gegners erhalten und kann eine kleinere Kreatur einfach auffressen, anstatt nur abzutauschen. Sie erreicht zudem schnell ihr Ultimum und sorgt für den stets wichtigen Kartenvorteil gegen Kontrolldecks.

Dies ist nur eine Handvoll der Arten von Zaubern, die ihr für euer Midrangedeck zumindest in Betracht ziehen solltet – neben diesen hartnäckigen Kreaturen, die ich immer wieder erwähne. Erinnert euch während der Gestaltung eures Midrangedecks an die ganzen guten Grundregeln des Deckbaus. Ihr wollt nicht zu viele Karten im gleichen Teil eurer Kurve. Achtet darauf, dass die Länder die Anzahl der Farben, die ihr spielen wollt, auch unterstützt. Sorgt für frühe Spielzüge und für Möglichkeiten, in der späten Phase der Partie aufzutrumpfen. Und am wichtigsten: Baut ein Deck, an dem ihr Spaß habt! Habt keine Angst vor Fehlern, Experimenten, Fehlschlägen und neuen Versuchen.

Ein Midrangedeck muss so viel mehr liefern als ein Deck, das sich dieser oder jener Strategie verschrieben hat. In den letzten Jahren hält das Standardformat zudem eine Menge Mittel bereit, die diesen Decks helfen, sowohl aggressivere als auch kontrollierende Decks gleichermaßen anzugreifen. Also los geht‘s und viel Spaß mit ESP .... ich meine EvSePrü!

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